Gespräch


Gespräch bedeutet Kommunikation mit Worten, aber auch Ausdruck und Empfinden über alle anderen menschlich zugänglichen "Kanäle". Aus der Wahrnehmung eines Gesprächspartners entstehen Interpretationen und daraus weitere Kommunikation. Ein Gespräch bietet Chancen, Klarheit zu schaffen, ebenso wie das Risiko, etwas "miss-" zu verstehen. Trotzdem und gerade deshalb bildet das Gespäch eine Basis konstruktiver Beziehungen sowie therapeutischer Arbeit.

 

Sie können von mir im Gespräch informierende, motivierende und beratende Elemente erwarten, wo ich sie für angebracht halte. Ich orientiere mich im begleitenden Gespräch überwiegend an Prinzipien der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers und der lösungsorientierten Kurzzeittherapie.

 

Neben der im Konzept beschriebenen Selbstaktualisierungstendenz basiert die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers auf den Grundpfeilern: einfühlsames Verstehen, bedingungslose Wertschätzung des Klienten und Authentizität im Sinne eigener Echtheit des Therapeuten. Im direkten Dialog werden Äußerungen des Klienten vom Therapeuten nicht beurteilt. Stattdessen werden diese z.B. reflektierend "zurück" gegeben, ggf. Emotionen und Widerstände thematisiert.

 

Die lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach de Shazer geht davon aus, dass ein Mensch sich aufgrund seiner Komplexität nicht vollständig analysieren und auch nicht nach einer klaren Ursache-Wirkungs-Logik "reparieren" lässt. Demzufolge wird es als hilfreicher angesehen, den Menschen dahingehend zu beobachten, was in seinem Leben funktioniert. Der Klient wird angeleitet, davon, ggf. in kleinen Schritten, "mehr" zu machen und sich mit seinen Ressourcen einer größeren Problemlösung anzunähern.